Beitragsreihe zu Ernährungssouveränität III: Partizipativer Supermarkt

Kurze Wertschöpfungsketten und Transportwege, direkte Unterstützung regionaler Produzenten und Partizipation des Konsumenten. Lebensmittelkooperativen (Food Coops) sind selbstorganisierte, partizipative Alternativen zu konventionellen Supermärkten. Lebensmittel werden direkt aus der Region, ökologisch nachhaltig und sozial gerecht von den Herstellern bezogen - kleinstrukturierte Landwirtschaft wird über diesen Weg unterstützt und die Rolle des Konsumenten revolutioniert. Im heutigen Beitrag werden …

Beitragsreihe zu Ernährungssouveränität II: Ernährungssouveränität und globale Gerechtigkeit

Nicht selten trifft die Klimaschutzbewegung der Vorwurf, man würde das eigene Engagement am falschen Punkt ansetzen. Schließlich gäbe es dringendere globale Probleme wie die Weltwirtschaft, Krieg, Welthunger, Migration oder die kürzlich dieser Liste beigefügte Covid-19 Pandemie. Soziale Bewegungen, die sich für Klimaschutz und Klimagerechtigeit einsetzen, handeln jedoch nicht im Sinne einer isolierten Problemlage. Es handelt …

Beitragsreihe zu Ernährungssouveränität

Die Art und Weise wie, wo, mit welchem Ressourceneinsatz und unter welchen Arbeitsbedingungen unsere Lebensmittel produziert werden, berührt multiple Bereiche der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitsdebatte. Der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) zufolge landet weltweit jährlich ein Drittel der produzieren Lebensmittel entlang der Wertschöpfungskette im Müll, was rund 1,3 Milliarden Tonnen/Jahr entspricht …

Säkularismus in der Klimakrise – Welche Werte brauchen wir?

von Olivia Leth Die Aufklärung hat uns von religiösen Dogmen befreit und diese durch die Wissenschaft und rationales Denken ausgetauscht. Große Denker wie Baruch de Spinoza, Bernard Mandeville oder John Locke haben im 17. Und 18. Jahrhundert moderne Überlegungen angestellt, für die sie zum Teil verfolgt wurden (vgl. Blom, 2017: S. 172 ff). Spinozas Idee, …

Ende Gelände, Juni 2019

Die versuchte Einordnung einer Großakion Zivilen Ungehorsams „Wenn man uns in fünfzig Jahren fragt, warum wir nichts getan haben, dann können wir nicht sagen: da war ein Schild ‚Betreten verboten‘“. Die Worte zum Startschuss der Großaktion des Aktionsbündnisses Ende Gelände im Rheinischen Braunkohlerevier, sorgen für Applaus im Plenum. Bis zu 6.000 AktivistInnen kamen an dem …